Über uns / Profil

Der Frauen*notruf Mainz e.V. arbeitet seit 1979 zum Thema sexualisierte Gewalt. Wir beraten und unterstützen Frauen* und Mädchen* ab 12 Jahren, sowie TIN* Personen, die sexualisierte Gewalt erleben oder erfahren haben sowie deren Bezugspersonen.

Unsere Beratungen sind vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Unsere Schwerpunkte

  • Beratung und Unterstützung von Betroffenen
  • Beratung und Unterstützung von Bezugspersonen
  • Präventionsarbeit
  • Fortbildungen und Fachvorträge
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Politische Arbeit

Unsere Haltung

Unsere Haltung ist solidarisch, parteilich und intersektional feministisch.

Mitgliedschaften

Als gemeinnütziger Verein und Fachberatungsstelle sind wir Mitglied in der LAG sowie im Bundesverband der Frauennotrufe und Fachberatungsstellen.

Mitgliedschafts-Logos fehlen noch

Wir beschäftigen uns stetig damit, welche Maßnahmen nötig sind, damit alle Menschen das Angebot des Frauen*notrufs gleichwertig nutzen können. 

Unsere Einrichtung ist barrierefrei: Sie verfügt über eine Rampe und einen Fahrstuhl. Auf Wunsch kann eine Beratung im Erdgeschoss in den Räumlichkeiten des Frauenzentrums stattfinden. Auch unsere Toilette ist für Rollstuhlfahrer*innen nutzbar.

Um unser Angebot für alle zugänglich zu machen, insbesondere für Personen mit Migrations- oder Fluchterfahrungen sowie Menschen mit Behinderungen, stellen wir Informationsmaterial in Leichter Sprache und in verschiedenen Sprachen bereit.

Darüber hinaus bieten wir Beratungen mit Sprachmittler*innen an und ermöglichen auch eine Beratung in leichter oder Gebärdensprache.

Wir als Frauen*notruf vertreten eine intersektional feministische Haltung. Das bedeutet, dass wir anerkennen, dass Diskriminierung und Gewalt viele unterschiedliche Formen annehmen können und oft untrennbar miteinander verbunden sind. Geschlechtsspezifische Gewalt steht häufig in Verbindung mit weiteren Machtverhältnissen, wie Rassismus, Klassismus, Ableismus, Homo- und Transfeindlichkeit oder Diskriminierung aufgrund von Alter, Religion oder Aufenthaltsstatuts.

Unsere Arbeit richtet sich daher an alle Personen, die von Gewalt betroffen sind - unabhängig von Herkunft, Sprache, körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, Sexualität, Geschlechtsidentität oder sozialem Status. Wir möchten einen möglichst sicheren und diskriminierungssensiblen Raum schaffen, in dem alle Betroffene Unterstützung finden können.

Durch den Austausch mit Fachstellen, unserem Bundesverband sowie internen und externen Weiterbildungen, reflektieren wir kontinuierlich unsere eigenen Privilegien, Sozialisationen und internalisierten Diskriminierungen.

Mitgliedschaften

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Jahresberichte

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Partnerorganisation Ruanda

Gemeinsame Wege seit 2001

Alles begann 2001 mit dem Empfang einer ruandischen Frauendelegation. Es folgten weitere Besuche, Fachtagungen und zahlreiche persönliche Kontakte mit Fraueneinrichtungen in Ruanda. 

Der Austausch zeigt: Trotz unterschiedlicher Lebensbedingungen ähneln sich die Probleme von Frauen in Ruanda und Deutschland, besonders im Bereich sexualisierter Gewalt. Daraus entstand ein Prozess der Solidarität. 

Solidarität bedeutet, sich zu verbinden und gemeinsam gegen Gewalt an Frauen einzutreten, ein weltweites Problem, das grenzüberschreitendes Handeln fordert. Noch immer wird sexualisierte Gewalt tabuisiert, verharmlost oder verschwiegen. 

Die Fotoausstellung zu dem Thema „Die Zukunft Ruandas ist weiblich“ kann bei der Fachstelle oder dem Gleichstellungsbüro des Kreises Mainz-Bingen ausgeliehen werden.

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